Einblick in das „Real Labor Bruno Taut“

Architektur-Studierende der Berliner Hochschule für Technik (BHT) restaurieren Bauwerke des bekannten Architekten Bruno Taut. Im Juli 2023 präsentieren sie ihre Zwischenergebnisse in der Waldsiedlung Zehlendorf bei einer Baustellenbegehung.

BHT-Studentin bei Vermessungen an einem Gebäude von Architekt Bruno Taut.
BHT-Studentin bei Vermessungen an einem Gebäude von Architekt Bruno Taut.Bild: Nick Rudolf Blum

Studierende des Masterstudiengangs Architektur der Berliner Hochschule für Technik (BHT) legen im Sommersemester 2023 Hand an zwei Gebäude des bekannten Architekten Bruno Taut. Im Rahmen des Moduls „Bauforschung und Bauwerksdiagnostik“ führen sie Restaurationen und bauklimatische Ertüchtigungen der historisch wertvollen Bauwerke in Berlin durch. BHT-Professor Dr. Felix Wellnitz, Fachbereich IV, betreut das Projekt mit der Bezeichnung „Real Labor Bruno Taut“.

Am Samstag, 1. Juli, und Sonntag, 2. Juli, findet eine Begehung der Objekte für interessierte Besucher*innen statt. Das Studierendenteam stellt den aktuellen Stand der Arbeiten an den Taut-Bauwerken vor und beantwortet Fragen. Die Besucherzahl ist beschränkt, eine Anmeldung per E-Mail an welterbe@lastingware.com erforderlich.

Die beiden Gebäude gehören zu der im Welterbe-Antragsverfahren befindlichen Waldsiedlung Zehlendorf – auch als Onkel Toms Hütte bekannt. Die Siedlung entstand zwischen 1926 und 1931 im Südwesten Berlins. Sie zählt zu den Hauptwerken von Bruno Taut, dem berühmten Architekten der Berliner Moderne. Mit ihren rund 1.900 Wohneinheiten gilt sie als eine der bekanntesten, größten und attraktivsten Siedlungen der 1920er Jahre in Deutschland.

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