Die BHT-Bibliothek erweitert ihr Angebot und startet in Kooperation mit dem MINT-VR-Labs-Team einen Virtual Reality (VR)-Space für Studierende und Lehrende.
Die Zusammenarbeit entstand aus dem Wunsch, moderne digitale Lehr- und Lernmethoden stärker in den Hochschulalltag zu integrieren. „Bibliotheken befinden sich im Wandel – mit weniger physischen Büchern und mehr digitalen Ressourcen. Eine Bibliothek ist ein Ort des Wissenserwerbs und damit der Kompetenzbildung“, so Bibliotheksleiterin Ina Dubberke.
Ausgangspunkt war eine Kooperation mit dem BHT-Makerspace GLASBOX, die zur Ausstattung der Bibliothek mit neuen Sitzmöbeln im Design der Hochschule führte – und schließlich auch zur Idee, VR-Technologie in das Angebot zu integrieren.
Das Projekt „Interaktive Lehre in virtuellen MINT-Laboren | MINT-VR-Labs“, gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, entwickelt praxisnahe virtuelle Laborübungen für Studierende. „Wir haben den Ball gern aufgenommen, denn das war für uns ein perfect match“, erklärt Prof. Dr. Steffen Prowe, Projektleiter MINT-VR-Labs. Gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden erstellte interaktive Module sollen künftig einer breiten Nutzung zugänglich sein.
Auch das Präsidium begrüßt diese Initiative: „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, unseren engagierten Teams und Projekten Sichtbarkeit zu geben. Die ressortübergreifende Nutzung von Ressourcen, wie auch beim VitaLab-LKW auf dem Campus, zeigt die Innovationskraft der BHT“, betont Vizepräsident für Forschung und Transfer Prof. Dr. Joachim Villwock.